Eine Minute Atempause
Vier Sekunden einatmen, sechs Sekunden ausatmen, sechsmal. Das dauert eine Minute. Folge einfach dem Kreis.
Sechs Atemzüge, etwa eine Minute
Das war eine Minute. Wenn sich etwas verändert hat — und sei es wenig — dann ist genau das der Ansatzpunkt. Alles Weitere üben wir draußen.
Warum der längere Ausatem beruhigt
Beim Einatmen beschleunigt sich der Herzschlag leicht, beim Ausatmen verlangsamt er sich. Wer länger ausatmet als einatmet, verschiebt dieses Verhältnis — und spricht damit den Teil des Nervensystems an, der für Beruhigung zuständig ist. Deshalb vier Sekunden ein und sechs Sekunden aus, nicht symmetrisch.
Das ist kein Trick und keine Abkürzung. Es ist eine der wenigen Stellen, an denen du auf etwas Einfluss nehmen kannst, das sonst automatisch läuft. Genau deshalb ist der Atem in fast jedem Entspannungsverfahren der Einstieg — auch in der Progressiven Muskelentspannung, die ich unterrichte.
Eine Minute ist ein Anfang, keine Lösung
Wenn sich gerade etwas verändert hat — und sei es wenig — dann liegt das nicht an der Übung. Es liegt daran, dass du eine Minute lang nichts anderes getan hast. Das ist die eigentliche Fähigkeit, und die lässt sich üben.
Genau daran arbeiten wir draußen: im Gespräch beim Gehen, im Natur-Resilienz-Training oder über zehn Abende im Achtsamkeitskurs. Was zu dir passt, finden wir in einem kostenlosen Erstgespräch heraus.
Wenn Atemübungen unangenehm werden
Manche Menschen empfinden bewusstes Atmen als beklemmend statt beruhigend. Das ist nicht ungewöhnlich und kein Zeichen dafür, dass du etwas falsch machst. Brich die Übung dann einfach ab und atme normal weiter.
Weiter als eine Minute?
Dann lass uns sprechen. Das Erstgespräch dauert 15 bis 30 Minuten, kostet nichts und verpflichtet zu nichts.
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